Vulnerable Marine Species Program
Ermöglicht durch unser gemeinsames Engagement für den Meeresschutz mit Blancpain
Zum Schutz gefährdeter Hai- und Rochenarten werden Taucher weltweit mobilisiert.
Jeder Tauchgang kann zum Schutz bedrohter Meeresbewohner beitragen
PADI mobilisiert die weltweite Tauchcommunity, um Haie und Rochen durch Bürgerwissenschaften, Bildung und Interessenvertretung zu schützen.
Mit dem Global Shark & Ray Programm werden die Hai- und Rochensichtungen von Tauchenden zu aussagekräftigen Daten für den Naturschutz, die zu globalen Beobachtungs- und Schutzmaßnahmen für bedrohte Arten beitragen. Jede erfasste Sichtung trägt zu einem sich ausweitenden Netzwerk der Meeresbeobachtung bei, sorgt so für ein besseres Verständnis unserer Meere und liefert Informationen für Meeresschutzmaßnahmen in aller Welt.
Drei Möglichkeiten, wie Taucher aktiv werden können
Ein globaler Plan für den Meeresschutz
Haie und Rochen gehören zu den am stärksten gefährdeten Tieren dieser Welt – fast ein Drittel all ihrer Arten sind vom Aussterben bedroht. Als Spitzenprädatoren spielen sie eine wichtige Rolle für gesunde Ökosysteme in unseren Meeren und damit auch für das Wohlergehen von Küstengemeinden auf der ganzen Welt.
Ihr Schutz erfordert Aufmerksamkeit und globale Zusammenarbeit. PADI AWARE mobilisiert mit dem PADI Handlungsplan für die Meere Taucher, Wissenschaftler, Tauchcenter und strategische Partner weltweit, um den Artenschutz in unseren Meeren durch Bildung, Bürgerwissenschaften und Interessenvertretung voranzubringen.
Partnerschaft mit Blancpain
Gemeinsam mit Blancpain tragen wir dazu bei, Schutzmaßnahmen für besonders bedrohte Arten durch Bürgerwissenschaft, Bildung und Interessenvertretung für unsere Meere zu fördern. Unsere Partnerschaft unterstützt weltweit Umweltschutzprogramme, die von Tauchenden durchgeführt werden und fördert globale Maßnahmen für den Hai- und Rochenschutz sowie die Gesundheit der Ökosysteme in unseren Meeren.
Unser wissenschaftlicher Partner
Um wissenschaftliche Genauigkeit und Glaubwürdigkeit zu gewährleisten, arbeitet PADI AWARE mit der James Cook University zusammen, die eines der weltweit führenden Forschungsprogramme für Haie und Rochen durchführt.
Forschende wie Dr. Andrew Chin, Dr. Eva McClure und das GSRC Science Team helfen dabei, die über das Conservation Action Portal (CAP) erfassten Daten zu validieren und zu analysieren, sodass die Beobachtungen zu aussagekräftigen wissenschaftlichen Ergebnissen und weltweiten Naturschutzeffekten beitragen.
Wende dich mit Fragen zur Wissenschaft hinter dem Global Shark & Ray Census gerne an fisherieslab@jcu.edu.au.
30 Jahre Erfolge der Tauchgemeinschaft
In den letzten 3 Jahrzehnten hat die Tauchgemeinschaft durch Interessenvertretung, Bürgerwissenschaften und gemeinsames Handeln dazu beigetragen, Schutzmaßnahmen für 104 Hai- und Rochenarten zu sichern. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir alle zusammen, als globale Tauchgemeinschaft, positive Veränderungen für die Ozeane bewirken können.
Vier Möglichkeiten, Haie & Rochen zu schützen
Jeder kann Rolle beim Schutz gefährdeter Arten spielen. Durch Interessenvertretung, Bildungsarbeit, Bürgerwissenschaft und Spenden tragen Taucher in aller Welt dazu bei, den Meeresschutz im globalen Maßstab voranzubringen.
Interessenvertretung
Erhebe deine Stimme für den Ozean.
Bleib zu den Themen rund um Haie und Rochen informiert und setze dich für eine gesündere Zukunft unserer Meere ein.
Bildung
Lernen. Vernetzen. Schützen.
Erweitere dein Wissen über Haie und Rochen und erfahre, wie du dich beim Tauchen für den Artenschutz einsetzen kannst.
Bürgerwissenschaft
Leiste mit jedem Tauchgang einen Beitrag.
Mach beim Global Shark & Ray Census mit und erfasse Daten, die zum weltweiten Schutz der Haie und Rochen beitragen.
Spenden
Schütze, was du liebst.
Unterstütze mit einer monatlichen Spende an AWARE die Meeresschutzmaßnahmen der Tauchcommunity.
Fördermittelempfänger des Vulnerable Marine Species Programms
Die Fördermittel der PADI AWARE Community Grants beschleunigen die lokalen Schutzmaßnahmen für gefährdete Meeresarten weltweit.

PADI Handlungsplan für die Meere:
Jeder Tauchgang bringt eine gefährdete Art dem Überleben näher
Mit Hilfe der Tauchgemeinschaft ist PADI AWARE besonders gut positioniert, wichtige Umweltschutzmaßnahmen auszuweiten, die das Risiko des Aussterbens verringern. Gemeinsam mit PADI Dive Centers & Resorts in aller Welt bringen wir den PADI Handlungsplan für die Meere voran, um die Arten zu schützen, die unseren Schutz besonders benötigen.
Tiefer eintauchen
Mehr über die Rolle der PADI Tauchcommunity beim Schutz gefährdeter Arten erfahren.
Häufig gestellte Fragen zum Haischutz
Du kannst Haie schützen, indem du auf Haifischflossensuppe verzichtest, Produkte meidest, die Squalen aus der Haifischleber enthalten und dich beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten für nachhaltige Gewinnung entscheidest. Darüber hinaus trägt die Unterstützung seriöser Meeresschutzorganisationen und dein Einsatz für strenge Fischereivorschriften zum Schutz gefährdeter Haipopulationen weltweit bei.
Zahlreiche meereswissenschaftliche Akademien, Universitäten und Naturschutzorganisationen bieten Onlinekurse zum Haischutz an. Plattformen wie edX, Coursera und Non-Profit-Organisationen mit Meeresbezug bieten zertifizierte Programme zu Knorpelfischbiologie, Meerespolitik und Strategien für die Interessenvertretung an.
Durch bürgerwissenschaftliche Programme zur Beobachtung von Haien können Taucher, Schnorchler und Strandbesucher zur Meeresforschung beitragen. Die Bürger laden Fotos ihrer Hai-Sichtungen, Rückenflossen oder einzigartigen Markierungen in globale Datenbanken und Apps hoch und helfen damit der Wissenschaft, Migrationsmuster zu verfolgen und die Gesundheit der Populationen zu überwachen.
Zu den Möglichkeiten für ehrenamtlichen Einsatz für den Haischutz gehören die Teilnahme an Strand-Clean-ups, die Begleitung internationaler Meeresforschungsexpeditionen und die Öffentlichkeitsarbeit. Viele Küstenforschungsstationen bieten Freiwilligenprogramme an, die sich auf das Markieren von Haien, das Überwachen von Daten und die Wiederherstellung mariner Lebensräume konzentrieren.
Meeresschutzgebiete für Haie sind ausgewiesene Zonen im Meer, in denen menschliche Aktivitäten, insbesondere die kommerzielle Fischerei, eingeschränkt oder gänzlich verboten sind. In diesen Schutzzonen unter Wasser befinden sich wichtige Lebensräume von Haien, wie zum Beispiel Brutgebiete und Paarungsplätze, sodass dezimierte Populationen sich dort ungefährdet erholen können.
Das Shark Finning bezeichnet die Praxis, einen Hai zu fangen, ihm die Flossen abzuschneiden und den noch lebenden Körper ins Meer zurückzuwerfen, wo das Tier ertrinkt oder verblutet. Diese untragbare Praxis wird durch die Nachfrage nach Haifischflossensuppe angetrieben, sie tötet jährlich Millionen von Haien und ist eine Bedrohung für ganze marine Ökosysteme.
Eine „fins naturally attached“-Richtlinie ist eine Fischereivorschrift, die vorschreibt, dass Haie nur mitsamt ihrer Flossen, die noch natürlich am Körper vorhanden sein müssen, angelandet und in den Hafen gebracht werden dürfen. Dieses Gesetz gilt als die wirksamste Methode zur Beseitigung von Shark Finning, da es Fischer daran hindert, Flossen zu schmuggeln und den Rest des Haifischkörpers auf See zu entsorgen.
Zu den Techniken zur Beifangreduzierung gehört, J-Haken durch kreisförmige Haken zu ersetzen, anstatt Stahlvorfächern zerbeißbare Nylonschnüre zu verwenden und elektromagnetische oder akustische Abschreckungstechnologien einzusetzen. Diese Methoden reduzieren den unbeabsichtigten Fang und die Sterblichkeit von Haien in der kommerziellen Fischerei erheblich.
Haie sind durch Überfischung, Shark Finning, die Zerstörung ihrer Lebensräume und den Klimawandel gefährdet. Als Spitzenprädatoren erhalten Haie das Gleichgewicht in Ökosystemen aufrecht, da sie die Populationen ihrer Beutetiere regulieren. Ohne sie bricht das marine Nahrungsnetz zusammen, was zum Rückgang von Korallenriffen und kommerziellen Fischbeständen führt.
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